Luger Geiersteine-Tour & Höllenbergüberschreitung

logo geiersteine-tourDie Geiersteine, eines der beiden Wahrzeichen Lugs, sind Namenspatron und Motivvorlage dieses premiumwegprämierten Wanderquickies. Die vielleicht schönsten zwei Wanderkilometer Hauensteins bilden das Herzstück dieser sechs Kilometer langen Tour, die den Heischberg vollständig erschließt und bei fast fünfzig Prozent Pfadanteil ein Buntsandsteinmassiv an das nächste reiht. Mit dem benachbarten Höllenberg baue ich die Wanderung zur Halbestagestour aus: Ein unschlagbares Duo mit rekordverdächtiger Felsdichte und einer Vielzahl toller Aussichtspunkte, die alle Mühen über Gebühr belohnen. Weiterlesen „Luger Geiersteine-Tour & Höllenbergüberschreitung“

Burghalder-Weg

Logo Burghalder-WegDer Hauensteiner Sandstein-Adel gibt sich die Ehre. Der zehn Kilometer lange Lokalwanderweg führt mit eigener Markierung zu herausragenden Felsformationen südlich von Hauenstein und klammert konsequent die altbekannten Felsen der west- und östlich verlaufenden Premiumwege aus. Dabei stellt die Himmelsleiter zum Lanzenfahrter Felsplateau alles bekannte in den Schatten! Einzige Schnittmenge ist die Hütte Dicke Eiche, um genau zur Mitte hin, die Wanderer mit Kalorien zu versorgen. Natürlich reichern auch drei Rittersteine die Strecke an, die vom Wechsel zwischen bizarrem Buntsandstein und dem romantischen Stephanstal lebt. Im Weiher kurz vor Schluss darf sogar gepaddelt werden, die zweihundertfünzig Höhenmeter stellen niemanden vor Probleme. Weiterlesen „Burghalder-Weg“

Karlstal-Rundwanderweg

Dieser 15,5 Kilometer lange Rundwanderweg führt ohne große Anstrengungen durch die mit maximalem Abstand schönste Klamm des Pfälzerwald, die Karlstalschlucht bei Trippstadt. Das Barockschloss des Freiherrn von Hacke, die Ruine der Wilensteiner Hausburg, ehemalige Hammerwerke aus dem 18. Jahrhundert und ein kurzer Teil des pfälzer Jakobsweges runden mit den stillen Wäldern hinter Oberhammer den Halbtagesspaß ab. Mit dem Cafe am Unterhammer, Johanniskreuz und der Gastronomie Trippstadts stehen genügend Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung. Auf der Strecke können zudem gleich drei Rittersteine gesammelt werden. Weiterlesen „Karlstal-Rundwanderweg“

Festungsweg – Route Vauban

2644_1837_1_mHeute gebe ich euch einen Wandertipp der ganz besonderen Art. Wer mit dem Auto über die A65 in die Südwestpfalz reist, um tief in die Eingeweide des Pfälzerwald einzudringen, wird spätestens vor Landau mit dem braunen Autobahnschild „Festung Landau“ konfrontiert, das ein Beleg für die Größe und Bedeutung der einstigen französischen Barockstadt ist, die Vauban, der Baumeister des Sonnenkönigs zum wehrhaften Bollwerk gegen die Rheinlande ausbaute. Der Festungsbauverein hat nun zusammen mit Landau einen brandneuen Rundweg entwickelt, der die reichhaltigen Überreste, die sich über den gesamten Stadtkern verstreuen, aufgreift und erklärt. Eine 7,6 Kilometer lange Wanderung durch sechs Parkanlagen und den historischen Stadtkern. Weiterlesen „Festungsweg – Route Vauban“

Rinnthaler Höhen- & Hüttenweg

Für die vermutlich letzte Wanderung 2018 kombinieren wir zwei Lokalwanderwege zu einer Halbtagestour mit 14 Kilometern Länge und 552 Höhenmetern. Sie führt von Rinnthal und vor den Stadttoren Annweilers, zu mächtigen Felsen und grandiosen Aussichtspunkten. Von der Sandsteinbastion Buchholzfels erleben wir den Traumblick zur Reichsfeste Trifels, über den Rindsberggrat erreichen wir den kleinen Wackelstein. Willi-Metzger- und Grimmeisenpfad bereichern den ohnehin schon hohen Pfadanteil, die Jungpfalzhütte, eine der schönstgelegenen Häuser im Pfälzerwald, bietet vor dem Abstieg die perfekte Möglichkeit zur Einkehr. Sammler können gleich zwei naheliegende Rittersteine durch kurze Stichwege erreichen.

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Burgen – Eine Literaturempfehlung

Burgen sind nicht nur Sehnsuchtsorte hoffnungsloser Romantiker und Relikte längst vergangener Zeiten, sondern neben Hütten, Felsen und Aussichtspunkten auch wichtige Zutat einer abwechslungsreichen und spannenden Wanderung. Für manche existiert sogar eine eigene Gattung: das Burgenwandern! Wer wie ich läuferisch in der Südwestpfalz beheimatet ist, hat es sowieso recht schwer, keine der über 500 Burgruinen anzutreffen, die ein Ausdruck der ehemaligen Kernzone des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation sind. Eine pfälzer Spezialität ist hierbei die Felsenburg. In diesem Beitrag stelle ich euch meine Top 5 der Burgenliteratur vor, bezogen auf die Anlagen im Pfälzerwald. Weiterlesen „Burgen – Eine Literaturempfehlung“

Kleine Kalmitschleife

Zurück in der Haardt, um die Schleifentriologie Kalmit zu vollenden und den höchsten Berg des Pfälzerwald zu erklimmen. Der gerade einmal fünf Kilometer lange Rundwanderweg ist die vielleicht edelste Form eines Nachmittagsspaziergangs! Der Gipfel gewährt überwältigende Ausblicke in die Rheinebene, die Hütte des Pfälzerwaldverein verköstigt die „Bergsteiger“ mit deftiger pfälzer Küche oder Kaffee und Kuchen. Absolutes Highlight ist das Hüttenberger Felsenmeer. Traumhafte Pfade runden die Tour ab, die nach Lust und Laune verlängert werden kann. Außerdem liegt ein Ritterstein direkt auf der Strecke, zwei weitere sehr nahe daran. – Eine Wanderung der Marke Eigenbau. Weiterlesen „Kleine Kalmitschleife“

Nollenkopf-Doppelschleife

Genau das Richtige für Pfadfans, Felsen- und Burgenbegeisterte. Die Reise verschlägt mich nach Neustadt an der Weinstraße, zurück ins Wander-Eldorado Haardt. Es geht hoch hinaus: Mit knapp 500 Höhenmetern eine mittelschwere Tour – ich überschreite zwei Gipfel und streife die Ausläufer des höchsten Berges des Pfälzerwald! Die Wegpunkte sind fein gestaffelt und abwechslungsreich. Zigeunerfels, Aussichten am laufenden Band und eine der historisch bedeutsamsten Burgen der Bundesrepublik lassen niemals Langeweile aufkommen. Endlose Traumpfade führen zu einer Hütte des Pfälzerwaldverein, nordwestlich der altehrwürdigen Weindörfer Maikammer und St. Martin. Selbstredend liegt auch ein Ritterstein auf der Strecke, die es auf 13 Kilometer Länge bringt. – Ein Wanderweg der Marke Eigenbau.

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Dürkheimer Römer- & Keltenwanderweg

Eine anspruchsvolle Runde für Natur- und Kulturliebhaber: Nadelgepflasterte Traumpfade durch die herrlichen Kiefern- und Kastanienwälder der Haardt erwarten uns heute ebenso, wie die bedeutendsten Relikte römisch-keltischer Besiedlung im Pfälzerwald, ganz nahe der Kurstadt Bad Dürkheim. Bismarckturm, Teufelsstein, die Reste einer hallstattzeitlichen Keltensiedlung und ein perfekt erhaltener Römersteinbruch mit 1800 Jahre alten Graffiti römischer Legionäre liegen auf der Strecke. Die Pfälzerwaldvereinshütte an der Weilach und das Forsthaus Lindemannsruhe komplettieren dieses zwölf Kilometer lange Wanderhighlight Marke Eigenbau, am Ostrand des Pfälzerwald, das Sammlern auch mit zwei Rittersteinen dient.

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Blogjubiläum

Eine viertel Dekade ist dieser Blog nun schon alt. Das allein ist schon ein Erfolg, da er sozusagen die Neuauflage meiner ersten, gescheiterten Homepage gleichen Namens ist, die ich 2015 eingestampft habe. Die ungebrochene Lust am Schreiben und ein guter Schuss Mitteilungsbedürfnis, das vermutlich jeder Blogger mit sich bringt, der seine Gedanken in Worte fasst und über das Internet mit der ganzen Welt teilt, ob nun übers Wandern, Literatur oder Alltägliches, ließen mich Anfang 2016 einen Neustart wagen. Und das Wagnis hat sich mehr als gelohnt.

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