Dürkheimer Drachenfels-Tour

Die vermutlich letzte Tour diesen Jahres verschlägt mich ins relativ nahe gelegene Bad Dürkheim, das genau am nördlichen Ausläufer der Haardt liegt. Der Drachenfels, allerdings schon im Mittleren Pfälzerwald gelegen, ist nicht nur nach Eschkopf, Kessel- und Weißenberg, der vierthöchste Gipfel in diesem Teilgebirge des Pfälzerwald, sondern auch sagenumwobene Herberge des Nibelungenlindwurms und Festungsruine der Römer. Mit einem Abstecher zur Pottaschhütte samt Ritterstein und dem Lambertzkreuz samt Pfälzerwaldvereinshaus, komplettiere ich die Rundwanderung, die es auf knapp 13km Länge und über 400 Höhenmeter bringt.

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Gimmeldingener Wolfsburg-Pfad

Wir haben es kurz über dem Gefrierpunkt und nebelig: perfektes Wetter also zum Herbstwandern und für meine kleine Japanerin (Nikon), zumindest wenn man dramatische Bilder mag. Das Schönste was die Haardt zu bieten hat, steht heute auf dem Programm. Dabei sorgen zwei Burgruinen, ein Ritterstein, mehrere Aussichtspunkte, eine Hütte des Pfälzerwaldverein, zwei Sandsteinformationen und ein Aussichtsturm für jede Menge Highlights auf dem 10km langen Oneway-Trail, der gesalzene Anstiege mit spektakulären Waldbildern und sehr hohem Pfadanteil belohnt. Aber zäumen wir das Pferd von hinten auf…

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Maimonter Burgenrunde

Heute geht es erneut zum Grenzberg zwischen dem deutschen Petersbächel und dem Elsassdörfchen Obersteinbach. Der Berg ist reich an Geschichte, Kultur und Wanderwegen. Von einer weiteren, größeren Tour habe ich bereits berichtet. Nachzulesen unter >Maimonter Ostschleife. Die Tour heute ist mit ca 7-8km Streckenlänge relativ kurz und bis auf den Start- und Schlussanstieg sehr leicht zu laufen. Allerdings begegnen mir unterwegs keine meiner geliebten Felsformationen, abgesehen von den  Kolossen, auf denen die Burgen thronen. Auch weiche Waldpfade sucht man hier vergebens, verläuft die Route doch nahezu ausschließlich über breite Forstwege. Wer aber einen Faible für Burgen hat kommt hier allemal auf seine Kosten, geht es doch zu gleich zwei kleineren aber schönen Ruinen und einer echten elsässischen Legende, deren Spitzen schöne Aussichten bieten.

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Hauensteiner Schusterpfad

Markierung.jpgIm wasgauischen Schuh-ElDorado Hauenstein beginnt und endet eine der schönsten Premiumwanderungen der Südpfalz, die auf über 15km Streckenlänge ein ganzes Füllhorn mit pfälzer Spezialitäten bereit hält. Darunter mehrere spektakuläre Aussichtspunkte, eine Waldkapelle aus dem 18. Jahrhundert, Kammpfade, die typischen Buntsandsteinformationen, wie der über eine abenteuerliche Konstruktion begehbare Hühnerstein, die Pfälzerwaldvereinshütte Dicke Eiche und als Highlight der Backelstein: Jagdschloss Kaiser Friedrich Barbarossas, das zugleich Ritterstein und Kletterparadies mit 59m hohen Steilwänden ist. Vom Deutschen Wanderinstitut mit 67 Erlebnispunkten bedacht, garantiert die Tour bei fast 50% Pfadanteil Wanderkost vom Feinsten.

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Neuscharfeneck-Orensfelsen-Runde

12004272.jpgDie heutige Rundwanderung führt mich in den staatlich anerkannten Erholungsort Ramberg. Die kleine Gemeinde befindet sich in relativer Nähe zu Annweiler und wird von den weither sichtbaren Burgruinen Ramburg und Neuscharfeneck flankiert. Mit Meistersel (auch Modeneck genannt) verbirgt sich eine dritte Ruine im Wald, die in wenigen Gehminuten vom Wanderparkplatz Drei Buchen erreicht werden kann. Der Orensfelsen und die Ruine Neuscharfeneck sind die Highlights auf dieser Wanderung, die mit vielen anderen, teils spektakulären Aussichten unterwegs den Fernblick ins Annweiler Land und zur Feste Trifels erlauben. Mit der Landauer Hütte und dem Waldhaus Drei Buchen liegen zwei Hütten des Pfälzerwaldvereins auf der Strecke, sowie für Sammler die Rittersteine Nr. 58 und 243. Die Wegführung verläuft außerdem zu 85% auf dem Prädikatsweitwanderweg Pfälzer Weinsteig. 

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Pirmasenser Felsenwald

DSC_0068.JPGHeute zünden wir das Premiumfeuerwerk! Der brandneue Premiumweg in Pirmasens (2017 zertifziert) führt bei 13,5km Streckenlänge und 365 Höhenmetern durch grandiose Waldbilder und reiht filmkulissenreife Buntsandsteinformationen aneinander, wie Schillerwand, Kanzel, Felsentor, Luitpoldfelsen oder das Mordloch. Um nur einige zu nennen! Keine leeren Worthülsen, sondern einer schöner als der andere. Mehrere Aussichten, der Starken- und Glastalbrunnen, Eis- und Hammelsweiher, sowie das Glastal sorgen für den perfekten Kontrast und runden das Wanderhighlight ab. Mit der Pfälzerwaldvereinshütte Starkenbrunnen und dem Forsthaus Beckenhof liegen gleich zwei Anlaufstationen auf der Strecke, die fürs leibliche Wohl sorgen. 64 Erlebnispunkte und 39% Pfadanteil versprechen ein Wandererlebnis der Extraklasse. Für Sammler liegen gleich zwei Rittersteine auf der Strecke. Mehr geht nicht! Aber im Detail:

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Napoleon-Steig

markierungszeichen-napoleon-steigHeute stelle ich einen der beiden recht neuen Premiumwanderwege in Bruchweiler-Bärenbach vor. Bruchweiler-Bärenbach ist eine Gemeinde im Landkreis Südwestpfalz, recht nahe bei Dahn. Das Auto steht auf dem Wanderparkplatz hinter der Schuhfabrik Däumling. Der Napoleon-Steig wird mich zu unzähligen größeren Felsformationen führen, von denen manche erst jetzt, durch neu angelegte Pfade zugänglich gemacht wurden. Die Wegführung lässt das Wanderherz höher schlagen, geht es doch bei gefühlten hundert Prozent, über weiche Naturpfade, die direkt an den steil aufragenden Felswänden vorbei führen, die stellenweise bis zu 40 Meter Höhe erreichen.

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Dahner Felsenpfad

logo-dahner-felsenpfadWenn man einen tollen Wanderweg sucht, nein, wenn man den! Wanderweg sucht, wird man hier auf jeden Fall fündig. Diese Premiumwanderung lässt keine Wünsche offen. Eine Rundtour die eigentlich mit keiner anderen vergleichbar ist. Wie der Name bereits verrät, verläuft die Strecke rund um die südpfälzer Stadt Dahn und kombiniert auf 12,5 km Streckenlänge mehrere Aussichtspunkte mit einer atmosphärischen Wegführung und unzähligen Felsen. Highlights dieser Rundwanderung, die mit 87 Erlebnispunkten die höchste Wertung aller Pfälzer Premiumwege hat, sind unzweifelhaft die vielen Fernblicke und die kolossalen Felsformationen. Mit Braut und Bräutigam, einem beliebten Kletterfelsen, dem Schillerfelsen mit seinem rießigen Felsenfenster oder den Lämmerfelsen, die mit dem Jungfernsprung die Wahrzeichen Dahns bilden, sind hier nur einige genannt. Stilles Highlight und eher unaufgeregt, aber dennoch nicht zu unterschätzen, ist das Naturschutzgebiet Moosbachtal mit seinem Artenreichtum.

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Rothenberg-Weg

DSC_0087 - Kopie.JPGHeute verschlägt es mich wieder ins bereits bestens bekannte Lemberg, nahe Pirmasens. Die heutige Premiumtour ist die letzte der beiden Lemberger Premiumwanderungen, die auf meiner To-Go-Liste noch nicht abgehakt ist. Die Zutaten dieser Tour klingen wiedermal vielversprechend. Der Rothenbergfels, ein Aussichtspunkt, der Wechsel zwischen schmalem Waldpfad und Wiesenlandschaft, ein Naturschutzgebiet und eine Hütte des Pfälzerwaldvereins versprechen auf knapp zehn Kilometern Streckenlänge eine Menge Abwechslung und Höhepunkte. Das generell eher ruhige Wandergebiet um Lemberg kommt herrlich unaufgeregt daher und verspricht Idylle und Ruhe, besonders unter der Woche.

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Bären-Steig

indexDer Backenzahn – die legendäre Burg Drachenfels, der Jüngstberg, das gewaltige Felsenriff des Buchkammerfelsens auf dem Heidenberg, der Bruchweiler Geierstein und der Lourdessteig sind die edlen Zutaten für das Rezept dieses Wanderhighlights. Auf offiziellen 13,6 Kilometern bekommt man alles geboten, was den Pfälzerwald so spannend macht: gewaltige Buntsandsteinfelsen, eine typische Felsenburg und sagenhafte Ausblicke über den Wasgau. Die Strecke verläuft zu großen Teilen über weiche und schmale Waldpfade und hält nach einigen harten Steigungen das passende Kontrastprogramm in Form des Scharbachtälchens und Wiesen bereit. Vom deutschen Wanderinstitut als Premiumweg zertifiziert und mit 62 Erlebnispunkten bedacht, verspricht der Bären-Steig puren Wandergenuss.

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