Deutschlands schönste Wanderwege 2018

Wie jedes Jahr standen wieder unzählige Kurz-, Tages- und Weitwanderwege in den jeweiligen Kategorien zur Wahl. Mehr als 24000 Stimmen wurden laut >wandermagazin.de abgegeben. Die Gewinner, Verlierer gibt es keine, stehen nun fest und können über obigen Link eingesehen werden. Erfreulicherweise haben es auch zwei Touren im Pfälzerwald in beiden Kategorien unter die TOP 15 geschafft. Einen Weitwanderweg und den ersten Platz in der Kategorie Touren möchte ich euch gerne ans Herz legen. Weiterlesen

Oberschlettenbacher Rotsandsteinweg

rotsandsteinwegEin Lokalwanderhighlight, das es so vielleicht kein zweites mal gibt. Zumindest nicht in der Region! Zwei überragende Felsformationen liegen auf der Strecke, die von der beeindruckenden Ruine Burg Lindelbrunns und unzähligen Aussichtspunkten angereichert wird. Ein toller Mix aus Wald und Wiese; Pfad und Autobahn halten sich die Waagschale. Von den  Felsbastionen aus typisch rotem Sandstein erlebt man phänomenale Ausblicke zu benachbarten Ruinen und Felsformationen. Mehrere Einkehrmöglichkeiten sorgen zur Mitte hin, fürs leibliche Wohl oder einen gelungenen Abschluss. Sammler dürfen auch einen Ritterstein abhaken. Weiterlesen

Waldfischbacher Rundwanderweg

Heute wirds nicht mittelalterlich, sondern antik. Von Waldfischbach-Burgalben aus, geht es zur verwunschen gelegenen Heidelsburg, die in ihren Anfängen bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Erstmal nur eine langweilige Zahl, aber dasselbe Jahrhundert, in dem Platon und Aristoteles ihre Schulen in Athen gründen und Alexander der Große mit 35000 Makedonen nach Gaugamela marschiert, um als größter Feldherr der Antike in die Geschichtsbücher einzugehen: Für Kultur- und Geschichtsvernarrte also Gänsehaut vom Scheitel bis zur Sohle! Der Galgen- und Seelenfels und der Große Westrich komplettieren die Rundtour durchs Pfälzer Holzland, die mit einem Naturfreundehaus auch eine Einkehrmöglichkeit bietet. Weiterlesen

Obersteinbacher Burgenwanderweg

Eine Patrone hab ich noch im Revolver, für diesen Monat. Ich bin zurück in Obersteinbach, dem elsässischen Wander-Eldorado an der deutschen Grenze, um dieses mal tiefer in die Nordvogesen einzudringen. Drei Felsenburgen liegen auf dem Weg, beziehungsweise werden über kurze Stichwege erwandert. Darunter eine der größten Ruinen im Elsass: Burg Schoeneck. Tolle Felslandschaften, ziemlich genau fünfzig Prozent Pfadanteil und mal kleine, dann wieder große Aussichten machen die Rundtour mit dem Fischeracker Weiher durchaus lohnenswert. Es gilt elf Kilo- und vierhundert Höhenmeter zu bewältigen. Weiterlesen

Nothweilerer Vier-Burgen-Tour

(Neue Wegbeschreibung!) Der Klassiker im grenzüberschreitenden Wasgau! Die elf Kilometer lange Rundwanderung führt bei fast vierhundert Metern An- und Abstieg über die elsässische Grenze, zu Frankreichs meistbesuchter Ruine und vorbei am Kletterhotspot Langenfels. Zwei weitere elsässische und die höchste Burg der Pfalz vervollständigen die Tour und garantieren überwältigende Ausblicke in den Wasgau und die Nordvogesen. Mit dem Gimbelhof und der Gastronomie am Fleckenstein liegen zudem zwei tolle Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke. Weiterlesen

Obersteinbacher Felsenwanderweg

Die durchaus fordernde Halbtageswanderung steht ganz im Zeichen der beiden Hauptattraktionen: des Wachtfels und Bayrisch Windstein über und westlich von Obersteinbach, das durch seine elsässischen Gaumenfreuden überregional bekannt ist. Phänomenale Ausblicke in die grenznahen Nordvogesen und zwei außergewöhnliche Burgruinen fern ab der überfrequentierten Routen um den Wasigenstein, machen diese grenzüberschreitende Wanderung am „Zweiländerberg“ Maimont so lohnenswert. Es müssen 13,5 Kilo- und ~ 400 Höhenmeter bewältigt werden. Weiterlesen

Hohle Felsen- & Burg Neudahn-Tour

Zurück in der Heimat und im Epizentrum des Dahner Felsenlandes, vor den Stadttoren Dahns. Zwei Lokalwanderhighlights verbinden sich zu einer 16km langen Halbtagestour, die postkartenreife Felsformationen und mehrere Seen aneinander reiht. Tolle Pfade, Traumaussichten und das stille Moosbachtal runden die Wanderung ab, die mit der Dahner Hütte des Pfälzerwaldverein auch eine Einkehrmöglichkeit bereit hält. Für die Kulturler liegt eine der spannendsten und besterhaltenen Ruinen auf der Strecke, für Sammler auch zwei Rittersteine. Weiterlesen

Rimbach-Steig

Der Rimbach-Steig: längster Premiumwanderweg Hauensteins, mit der zweithöchsten Bewertung von 69 Erlebnispunkten. Also eine vielversprechende Rundtour, die mit etwas mehr als 17km Länge rund um Schwanheim und Darstein führt. Tolle Waldpfade führen zu urigen Rastplätzen und malerischen Aussichtspunkten im östlichen Wasgau. Eine Reihe der typischen Buntsandsteinformationen säumen den Weg oder werden über kurze Stichwege erwandert. Die Wasgauhütte des Pfälzerwaldverein sorgt zur Mitte hin fürs leibliche Wohl. Satte 830 Höhenmeter gilt es zu überwinden und machen den Premiumweg zur anspruchsvollsten Wanderung im Umkreis.

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Leininger Klosterweg

Sage und schreibe 82% Naturweg- und 44% Pfadanteil gilt es auf dem noch recht jungen Premiumweg im Unteren Pfälzerwald zu entdecken. Seit 2015 verbindet die 15,6 km lange Strecke die beiden Klosterstätten Höningen und Hertlingshausen und führt durch traumhafte Waldlandschaften im Leininger Land. Die Rundtour glänzt weniger mit herausstechenden Wegpunkten, sondern vielmehr durch große Ruhe und Abgeschiedenheit und eine tolle Wegführung. Der Schlüsselstein und die Klosterruinen sind die Sinnstifter dieser Wanderung, die vom Deutschen Wanderinstitut mit 56 Erlebnispunkten bedacht wurde. Ab Parkplatz kann mit sehr wenig Aufwand noch ein Ritterstein gesammelt werden.

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Geheimtipp: Eiderbachtal & Kirschfels

Die beiden heutigen Ziele sind definitv so etwas wie ein Geheimtipp. Während die älteren Wanderer beides vermutlich kennen werden, versammelt sich die neue Generation doch eher auf den Premiumwegen rund um die Reichsfeste Trifels und ihre beiden Trabanten Scharfenberg und Anebos, wenn es um das Annweiler Land geht. Zumal der neuerliche Wanderhype häufig Menschen ins Grün führt, deren Hauptaugenmerk auch im Wald auf maximale Bespaßung gerichtet ist. Der Eiderbach jedenfalls ist Natur pur und die Annweiler Antwort auf die Karlstalschlucht in Trippstadt, während der Kirschfels die spektakulärste Aussichtsplattform in der Umgebung zu bieten hat.

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