Kleine Burgenkunde

Zur Abwechslung mal ein Artikel der etwas anderen Art! Als Geschichtsfan und Burgenbegeisterter fahnde ich immer nach Rundwanderungen, die mir möglichst auch mit einer Burg als Wegpunkt dienen, was im Pfälzerwald nicht allzu schwer fällt, der mit über 500 Ruinen eine beinahe unbegrenzte Fülle an Möglichkeiten bietet. Die Idee des Artikels ist, die Begrifflichkeiten, die ich immer wieder in meinen Artikeln verwende, zu erläutern und mit passenden Bildern der für die Südpfalz typischen Felsenburgen zu veranschaulichen.

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Schönauer Pfaffenfels-Tour

Mit dem Pfaffenfels steht heute einer der markantesten und spektakulärsten Aussichtsfelsen auf dem Programm, ist aber nur eines von vielen Highlights dieser Tour. Mit Froensburg und Fleckenstein liegen zwei elsässische Burgen auf der Strecke, die es auf knapp 14km Länge und etwa 360 Höhenmeter bringt. Der Fleckensteiner Weiher und das Hichten- und Saarbachtal bringen Abwechslung in die Wanderung, die mit dem Cafe unterhalb des Fleckenstein auch eine Einkehrmöglichkeit bietet. Der bemerkenswert hohe Pfadanteil in der ersten Hälfte erreicht fast Premiumwegqualität. 

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Eppenbrunner Altschlossfelsen-Tour

LogoPfälzer Buntsandstein-Hochadel steht heute auf dem Programm. Die Altschlossfelsen bei Eppenbrunn sind die Krönung der an Felsen nicht gerade armen Region Süd- und Südwestpfalz. Mit einer Länge von anderthalb Kilometern purem Fels sind sie das längste, zusammenhängende Massiv des Pfälzerwald und auch an Schönheit und Vielfalt unübertroffen. Mit mehreren Seen, einem ehemaligen Schmugglerpfad, zwei Aussichtspunkten, dem Stäffelskopfgipfel samt Fels, einem Ritterstein und dem stillen Stüdenbachtal, runde ich die kontrastreiche Halbtagestour ab, die es auf 12 Kilometer Länge und 260 Höhenmeter bringt.

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Maimonter Burgenrunde

Heute geht es erneut zum Grenzberg zwischen dem deutschen Petersbächel und dem Elsassdörfchen Obersteinbach. Der Berg ist reich an Geschichte, Kultur und Wanderwegen. Von einer weiteren, größeren Tour habe ich bereits berichtet. Nachzulesen unter >Maimonter Ostschleife. Die Tour heute ist mit ca 7-8km Streckenlänge relativ kurz und bis auf den Start- und Schlussanstieg sehr leicht zu laufen. Allerdings begegnen mir unterwegs keine meiner geliebten Felsformationen, abgesehen von den  Kolossen, auf denen die Burgen thronen. Auch weiche Waldpfade sucht man hier vergebens, verläuft die Route doch nahezu ausschließlich über breite Forstwege. Wer aber einen Faible für Burgen hat kommt hier allemal auf seine Kosten, geht es doch zu gleich zwei kleineren aber schönen Ruinen und einer echten elsässischen Legende, deren Spitzen schöne Aussichten bieten.

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Maimonter Ostschleife

Heute wird die Jumbopackung Kultur und Natur aufgerissen. Zum Vorschein kommen vier Burgen und drei Felsformationen, die Andy und mich in die Südpfalz locken. Entgegen der sonstigen Rundtouren treffen wir uns auf dem Wanderparkplatz Nothweilers, der der heutige Schlusspunkt sein wird und fahren mit dem zweiten Auto weiter nach Petersbächel, das genau an das Elsass angrenzt und durch den Grenzberg Maimont vom französischen Obersteinbach getrennt wird. Die Burgen Blumenstein, Wasigenstein, Froensburg und Fleckenstein werden uns heute begegnen. Die Buntsandsteingiganten Klingelfels, Zigeunerfels und Langenfels runden das Programm mit vielen spektakulären Aussichten und dem Fleckensteiner Weiher ab. Unsere Route schickt uns von West nach Ost über das gesamte Kartenblatt meiner Wanderkarte: es wird an der 20km Schallmauer gekratzt, die uns einiges an Zeit und Ausdauer abverlangen wird.

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Grenzgängerweg

Logo GrenzgängerwegDie Tour heute steht unter zwei Mottos: Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens falsche Kleidung und ein Sonntag ohne Wald ist ein vergeudeter. Es ist Pfingsten ’17 und es sind bis 13 Uhr Schauer gemeldet, also ist es mal wieder Zeit für eine kurze Nachmittagstour. Da bietet sich der Grenzgängerweg mit seinen 7km Länge ja geradezu an, auch wenn der Blick aus dem Fenster meine Laune etwas trübt. Doch schon wenig später befinde ich mich auf dem Weg nach Nothweiler, dass mir nicht zuletzt wegen der Vier-Burgen-Wanderung bekannt und ans Herz gewachsen ist. Und spätestens wenn sich die B10 durch die Täler der Mittelgebirgsgipfel windet, putzt die Landschaft meine Laune so lange, bis sie wieder glänzend ist. Geraume Zeit später parke ich das Auto auf dem Wanderparkplatz Nothweilers. Kaum ausgestiegen erblicke ich bereits meine Wandermarkierung und wenige Schritte später, passiere ich die grüne Grenze zum Elsass.

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Obersteinbacher Burgenrunde

Die elsässische Gemeinde Obersteinbach im Kanton Wissembourg liegt ungefähr fünf Kilometer östlich der Grenze zu Lothringen und südlich der Grenze zur Pfalz, im Tal des Steinbaches, einem Nebenfluss der Sauer. Das Dörfchen bildet den Ausgangspunkt meiner heutigen Sommertour und ist bei Gourmets längst bekannt. Der Ort ist umgeben von dichten Wäldern und Buntsandsteinfelsen, die als Landschaftsform eine Einheit mit dem südlichen Pfälzerwald bilden und so zum Wasgau verschmelzen.

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Nothweilerer Vier-Burgen-Tour

Wir haben Juli und strahlenden Sonnenschein. Meine Tagestour heute umfasst 10-12 km Streckenlänge mit abwechslungsreichen Wegabschnitten. Als Ausgangspunkt dient mir der Wanderparkplatz in Nothweiler, einem 164 Seelendorf im Dahner Felsenland, das exakt an der Grenze zum malerischen Elsass liegt. Diese Tour kenne ich in und auswendig und so freue ich mich bereits zu Beginn auf die Highlights dieser Wanderung, von denen es eine ganze Menge gibt. Meine Route führt mich durch eine traumhafte Wiesenlandschaft im Schatten der Ruine Wegelnburg. 

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