Burgen – Eine Literaturempfehlung

Burgen sind nicht nur Sehnsuchtsorte hoffnungsloser Romantiker und Relikte längst vergangener Zeiten, sondern neben Hütten, Felsen und Aussichtspunkten auch wichtige Zutat einer abwechslungsreichen und spannenden Wanderung. Für manche existiert sogar eine eigene Gattung: das Burgenwandern! Wer wie ich läuferisch in der Südwestpfalz beheimatet ist, hat es sowieso recht schwer, keine der über 500 Burgruinen anzutreffen, die ein Ausdruck der ehemaligen Kernzone des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation sind. Eine pfälzer Spezialität ist hierbei die Felsenburg. In diesem Beitrag stelle ich euch meine Top 5 der Burgenliteratur vor, bezogen auf die Anlagen im Pfälzerwald. Weiterlesen

Obersteinbacher Burgenwanderweg

Eine Patrone hab ich noch im Revolver, für diesen Monat. Ich bin zurück in Obersteinbach, dem elsässischen Wander-Eldorado an der deutschen Grenze, um dieses mal tiefer in die Nordvogesen einzudringen. Drei Felsenburgen liegen auf dem Weg, beziehungsweise werden über kurze Stichwege erwandert. Darunter eine der größten Ruinen im Elsass: Burg Schoeneck. Tolle Felslandschaften, ziemlich genau fünfzig Prozent Pfadanteil und mal kleine, dann wieder große Aussichten machen die Rundtour mit dem Fischeracker Weiher durchaus lohnenswert. Es gilt 13 Kilo- und 330 Höhenmeter zu bewältigen. Weiterlesen

Nothweilerer Vier-Burgen-Tour

(Neue Wegbeschreibung!) Der Klassiker im grenzüberschreitenden Wasgau! Die elf Kilometer lange Rundwanderung führt bei fast vierhundert Metern An- und Abstieg über die elsässische Grenze, zu Frankreichs meistbesuchter Ruine und vorbei am Kletterhotspot Langenfels. Zwei weitere elsässische und die höchste Burg der Pfalz vervollständigen die Tour und garantieren überwältigende Ausblicke in den Wasgau und die Nordvogesen. Mit dem Gimbelhof und der Gastronomie am Fleckenstein liegen zudem zwei tolle Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke. Weiterlesen

Obersteinbacher Felsenwanderweg

Die durchaus fordernde Halbtageswanderung steht ganz im Zeichen der beiden Hauptattraktionen: des Wachtfels und Bayrisch Windstein über und westlich von Obersteinbach, das durch seine elsässischen Gaumenfreuden überregional bekannt ist. Phänomenale Ausblicke in die grenznahen Nordvogesen und zwei außergewöhnliche Burgruinen fern ab der überfrequentierten Routen um den Wasigenstein, machen diese grenzüberschreitende Wanderung am „Zweiländerberg“ Maimont so lohnenswert. Es müssen 13,5 Kilo- und ~ 400 Höhenmeter bewältigt werden. Weiterlesen

Maimonter Ostschleife

Heute wird die Maxitüte Kultur und Natur aufgerissen. Zum Vorschein kommen vier Burgen und drei Felsformationen, die mich in die Südpfalz und hinüber ins Elsass locken. Entgegen der sonstigen Rundtouren laufe ich die Strecke als Streckenwanderweg und beginne in Petersbächel, das genau an Frankreich grenzt und durch den Grenzberg Maimont vom französischen Obersteinbach getrennt wird. Die Burgen Blumenstein, Wasigenstein, Froensburg und Fleckenstein werden mir heute begegnen. Die Buntsandsteingiganten Klingelfels, Zigeunerfels und Langenfels runden das Programm mit vielen spektakulären Aussichten und dem Fleckensteiner Weiher ab. Die Route schickt mich von West nach Ost über das gesamte Kartenblatt meiner Wanderkarte: bei 20,5 Kilometern Länge und 650 Höhenmetern.

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Kleine Burgenkunde

Zur Abwechslung mal ein Artikel der etwas anderen Art! Als Geschichtsfan und Burgenbegeisterter fahnde ich immer nach Rundwanderungen, die mir möglichst auch mit einer Burg als Wegpunkt dienen, was im Pfälzerwald nicht allzu schwer fällt, der mit über 500 Ruinen eine beinahe unbegrenzte Fülle an Möglichkeiten bietet. Die Idee des Artikels ist, die Begrifflichkeiten, die ich immer wieder in meinen Artikeln verwende, zu erläutern und mit passenden Bildern der für die Südpfalz typischen Felsenburgen zu veranschaulichen.

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Schönauer Pfaffenfels-Tour

Mit dem Pfaffenfels steht heute einer der markantesten und spektakulärsten Aussichtsfelsen auf dem Programm, ist aber nur eines von vielen Highlights dieser Tour. Mit Froensburg und Fleckenstein liegen zwei elsässische Burgen auf der Strecke, die es auf knapp 15,6km Länge und 450 Höhenmeter bringt. Der Fleckensteiner Weiher und das Hichten- und Saarbachtal bringen Abwechslung in die Wanderung, die mit dem Cafe unterhalb des Fleckenstein auch eine Einkehrmöglichkeit bietet. Der bemerkenswert hohe Pfadanteil in der ersten Hälfte erreicht fast Premiumwegqualität.

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Maimonter Burgenrunde

Heute geht es erneut zum Grenzberg zwischen dem deutschen Petersbächel und dem Elsassdörfchen Obersteinbach. Der Berg ist reich an Geschichte, Kultur und Wanderwegen. Von einer weiteren, größeren Tour habe ich bereits berichtet. Nachzulesen unter >Maimonter Ostschleife. Die Tour heute ist mit 11,4 Kilometern relativ kurz und bis auf den Start- und Schlussanstieg sehr leicht zu laufen. Allerdings begegnen mir unterwegs keine meiner geliebten Felsformationen, abgesehen von den Kolossen, auf denen die Burgen thronen. Auch weiche Waldpfade sucht man hier vergebens, verläuft die Route doch nahezu ausschließlich über breite Forstwege. Wer aber einen Faible für Burgen hat kommt hier allemal auf seine Kosten, geht es doch zu gleich zwei kleineren aber schönen Ruinen und einer echten elsässischen Legende, deren Spitzen schöne Aussichten bieten.

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Grenzgängerweg

Logo GrenzgängerwegDiese Tour steht heute unter zwei Mottos: Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens falsche Kleidung und ein Sonntag ohne Wald ist ein vergeudeter. Es ist Pfingsten ’17 und es sind bis 13 Uhr Schauer gemeldet. Also die Gelegenheit für eine kurze Nachmittagstour. Da bietet sich der Grenzgängerweg mit seinen 7km Länge ja geradezu an, auch wenn der Blick aus dem Fenster die Laune etwas trübt. Doch schon wenig später befinde ich mich auf dem Weg nach Nothweiler, dass mir bestens durch die >Vier-Burgen-Tour bekannt und ans Herz gewachsen ist. Und spätestens wenn sich die B10 durch die Täler der wasgauischen Mittelgebirgsgipfel windet, putzt die Landschaft meine Laune wieder blank. Geraume Zeit später parke ich das Auto auf dem Wanderparkplatz Nothweilers.

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