Blogjubiläum

Eine viertel Dekade ist dieser Blog nun schon alt. Das allein ist schon ein Erfolg, da er sozusagen die Neuauflage meiner ersten, gescheiterten Homepage gleichen Namens ist, die ich 2015 eingestampft habe. Die ungebrochene Lust am Schreiben und ein guter Schuss Mitteilungsbedürfnis, das vermutlich jeder Blogger mit sich bringt, der seine Gedanken in Worte fasst und über das Internet mit der ganzen Welt teilt, ob nun übers Wandern, Literatur oder Alltägliches, ließen mich Anfang 2016 einen Neustart wagen. Und das Wagnis hat sich mehr als gelohnt. Weiterlesen

Dornröschen Rundwanderweg

Logo Dornröschen RundwanderwegWas im ersten Moment nach Disneykitsch klingt, ist in Wahrheit eine sehr spannende und abwechslungsreiche Wanderung nahe Bad Bergzabern, die ihren Namen dem Ort Dörrenbach verdankt, der zweimal zum schönsten Dorf der südlichen Weinstraße gekürt wurde und im Volksmund als Dornröschen der Pfalz bekannt ist. Sage und schreibe sechs Rittersteine gibt es zu sammeln, die sich über den zwölf Kilometer langen Weg verteilen. Der Farrenberg, im Zweiten Weltkrieg als Teil der Siegfried-Linie heftig umkämpft, ist mit seinen rießigen Bunkeranlagen und Nazirelikten ebenso Teil der Strecke, wie die Ruine Burg Guttenbergs und der Stäffelsbergturm, der fürs Finale einen 360° Panorama-Rundumblick bietet: eine Prädikatstour des Deutschen Wanderverband. Weiterlesen

Deutschlands schönste Wanderwege 2018

Wie jedes Jahr standen wieder unzählige Kurz-, Tages- und Weitwanderwege in den jeweiligen Kategorien zur Wahl. Mehr als 24000 Stimmen wurden laut >wandermagazin.de abgegeben. Die Gewinner, Verlierer gibt es keine, stehen nun fest und können über obigen Link eingesehen werden. Erfreulicherweise haben es auch zwei Touren im Pfälzerwald in beiden Kategorien unter die TOP 15 geschafft. Einen Weitwanderweg und den ersten Platz in der Kategorie Touren möchte ich euch gerne ans Herz legen. Weiterlesen

Oberschlettenbacher Rotsandsteinweg

rotsandsteinwegEin Lokalwanderhighlight, das es so vielleicht kein zweites mal gibt. Zumindest nicht in der Region! Zwei überragende Felsformationen liegen auf der Strecke, die von der beeindruckenden Ruine Burg Lindelbrunns und unzähligen Aussichtspunkten angereichert wird. Ein toller Mix aus Wald und Wiese; Pfad und Autobahn halten sich die Waagschale. Von den  Felsbastionen aus typisch rotem Sandstein erlebt man phänomenale Ausblicke zu benachbarten Ruinen und Felsformationen. Mehrere Einkehrmöglichkeiten sorgen zur Mitte hin, fürs leibliche Wohl oder einen gelungenen Abschluss. Sammler dürfen auch einen Ritterstein abhaken. Weiterlesen

Waldfischbacher Rundwanderweg

Heute wirds nicht mittelalterlich, sondern antik. Von Waldfischbach-Burgalben aus, geht es zur verwunschen gelegenen Heidelsburg, die in ihren Anfängen bis ins 4. Jahrhundert vor Christus zurückreicht. Erstmal nur eine langweilige Zahl, aber dasselbe Jahrhundert, in dem Platon und Aristoteles ihre Schulen in Athen gründen und Alexander der Große mit 35000 Makedonen nach Gaugamela marschiert, um als größter Feldherr der Antike in die Geschichtsbücher einzugehen: Für Kultur- und Geschichtsvernarrte also Gänsehaut vom Scheitel bis zur Sohle! Der Galgen- und Seelenfels und der Große Westrich komplettieren die Rundtour durchs Pfälzer Holzland, die mit einem Naturfreundehaus auch eine Einkehrmöglichkeit bietet. Weiterlesen

Obersteinbacher Burgenwanderweg

Eine Patrone hab ich noch im Revolver, für diesen Monat. Ich bin zurück in Obersteinbach, dem elsässischen Wander-Eldorado an der deutschen Grenze, um dieses mal tiefer in die Nordvogesen einzudringen. Drei Felsenburgen liegen auf dem Weg, beziehungsweise werden über kurze Stichwege erwandert. Darunter eine der größten Ruinen im Elsass: Burg Schoeneck. Tolle Felslandschaften, ziemlich genau fünfzig Prozent Pfadanteil und mal kleine, dann wieder große Aussichten machen die Rundtour mit dem Fischeracker Weiher durchaus lohnenswert. Es gilt elf Kilo- und vierhundert Höhenmeter zu bewältigen. Weiterlesen

Nothweilerer Vier-Burgen-Tour

(Neue Wegbeschreibung!) Der Klassiker im grenzüberschreitenden Wasgau! Die elf Kilometer lange Rundwanderung führt bei fast vierhundert Metern An- und Abstieg über die elsässische Grenze, zu Frankreichs meistbesuchter Ruine und vorbei am Kletterhotspot Langenfels. Zwei weitere elsässische und die höchste Burg der Pfalz vervollständigen die Tour und garantieren überwältigende Ausblicke in den Wasgau und die Nordvogesen. Mit dem Gimbelhof und der Gastronomie am Fleckenstein liegen zudem zwei tolle Einkehrmöglichkeiten auf der Strecke. Weiterlesen

Obersteinbacher Felsenwanderweg

Die durchaus fordernde Halbtageswanderung steht ganz im Zeichen der beiden Hauptattraktionen: des Wachtfels und Bayrisch Windstein über und westlich von Obersteinbach, das durch seine elsässischen Gaumenfreuden überregional bekannt ist. Phänomenale Ausblicke in die grenznahen Nordvogesen und zwei außergewöhnliche Burgruinen fern ab der überfrequentierten Routen um den Wasigenstein, machen diese grenzüberschreitende Wanderung am „Zweiländerberg“ Maimont so lohnenswert. Es müssen 13,5 Kilo- und ~ 400 Höhenmeter bewältigt werden. Weiterlesen

Hohle Felsen- & Burg Neudahn-Tour

Zurück in der Heimat und im Epizentrum des Dahner Felsenlandes, vor den Stadttoren Dahns. Zwei Lokalwanderhighlights verbinden sich zu einer 16km langen Halbtagestour, die postkartenreife Felsformationen und mehrere Seen aneinander reiht. Tolle Pfade, Traumaussichten und das stille Moosbachtal runden die Wanderung ab, die mit der Dahner Hütte des Pfälzerwaldverein auch eine Einkehrmöglichkeit bereit hält. Für die Kulturler liegt eine der spannendsten und besterhaltenen Ruinen auf der Strecke, für Sammler auch zwei Rittersteine. Weiterlesen

Traumschleife Masdascher Burgherrenweg & Hängeseilbrücke Geierlay

Die offiziell zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2018 gewählte Tour, führt seit 2015 rings um Mastershausen und vereint Mühlen, Burgen, tolle Ausblicke, wildromantische Bachtäler und die Reste eines Erzstollens zu einer 14 Kilometer langen Rundwanderung, die vom Deutschen Wanderinstitut mit (Achtung!) satten 92 Erlebnispunkten geadelt wurde. Die 465 Höhenmeter verteilen sich auf mehrere An- und Abstiege und verlangen durchaus Kondition. Der Abstecher zur Geilerlay, Deutschlands zweitlängster Hängeseilbrücke ist das I-Tüpfelchen und hebt die ohnehin schon sehr gehaltvolle Wanderung nochmals auf ein anderes Niveau.

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